Widerrufsbelehrung
Stand: 31. Juli 2026
Diese Widerrufsbelehrung gilt für Verbraucherinnen und Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiger Beginn der Bereitstellung
Einordnung (Stand 31.07.2026): digitale Dienstleistung — Widerrufsrecht bleibt bestehen
NotenFix wird als laufendes Abonnement (digitale Dienstleistung, § 356 Abs. 5 BGB) behandelt. Ihr Widerrufsrecht erlischt daher nicht allein durch den vorzeitigen Nutzungsbeginn. Widerrufen Sie nach Beginn der Nutzung, entsteht lediglich eine anteilige Wertersatzpflicht (§ 357a Abs. 2 BGB, siehe „Folgen des Widerrufs"). Diese Einordnung ist anwaltlich zu bestätigen.
NotenFix wird als laufende digitale Dienstleistung (Abonnement) bereitgestellt und daher nach § 356 Abs. 5 BGB behandelt. Ihr Widerrufsrecht erlischt nicht bereits dadurch, dass die Nutzung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt — Sie können auch nach Beginn der Nutzung innerhalb der 14 Tage widerrufen.
Verlangen Sie ausdrücklich, dass wir mit der Bereitstellung schon vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, so entsteht bei einem späteren Widerruf lediglich die oben unter „Folgen des Widerrufs" beschriebene anteilige Wertersatzpflicht für die bereits erbrachte Leistung. Dieses ausdrückliche Verlangen sowie Ihre Kenntnisnahme der Wertersatzpflicht werden im Bestellprozess ausdrücklich über eine Checkbox abgefragt. Erteilen Sie das Verlangen nicht, beginnt die Bereitstellung erst nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
- An NotenFix e.U. Patrick Indra, BA, An der alten Schottergrube 8a, 2104 Spillern, Österreich, E-Mail: [email protected]:
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): ______________________________
- Bestellt am (*)/erhalten am (*): ______________________________
- Name des/der Verbraucher(s): ______________________________
- Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________________
- Datum: ______________________________
(*) Unzutreffendes streichen.
Consent-Mechanik im Bestellprozess (Dokumentation)
Nur zur Dokumentation – dieser Abschnitt beschreibt die technische Umsetzung
Für Modell B (digitale Dienstleistung, § 356 Abs. 5 BGB) müssen das ausdrückliche Verlangen des vorzeitigen Beginns und die Kenntnisnahme der anteiligen Wertersatzpflicht ausdrücklich, aktiv und dokumentiert erfolgen (Grundlage für den Wertersatz nach § 357a Abs. 2 BGB). Die folgende Beschreibung dokumentiert die Umsetzung im NotenFix-Checkout (checkout.html, Checkbox-ID c-widerruf) — für DE-Käufer wird der B-Wortlaut bereits automatisch angezeigt (siehe unten):
- Vorgeschlagener Checkbox-Wortlaut (Modell B, DE): „Ich verlange ausdrücklich, dass NotenFix bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Bereitstellung beginnt. Mir ist bekannt, dass mein Widerrufsrecht dadurch bestehen bleibt und ich bei einem Widerruf nach Nutzungsbeginn anteiligen Wertersatz für die bereits erbrachte Leistung schulde (§ 356 Abs. 5, § 357a Abs. 2 BGB)." [Stand: der Live-Checkout
checkout.htmlzeigt DE-Käufern diesen B-Wortlaut bereits automatisch an (Umschaltung perapplyJurisdictionbei Länderwahl „DE"); die anwaltliche Bestätigung des Wortlauts steht noch aus. AT+DE laut Recherche parallel: Als Dienstleistung greift in beiden Ländern das Wertersatz-Modell (AT: § 18 Abs. 1 Z 1 + § 16 FAGG), sodass ein einheitlicher Checkbox-Text möglich ist — dann aber auch der bisherige AT-„Verlust"-Wortlaut auf Wertersatz umzustellen. Anwalt bestätigt.] - Aktive Zustimmung: Die Checkbox ist nicht vorangehakt; der Kunde muss sie aktiv anhaken (kein Opt-out).
- Platzierung: unmittelbar oberhalb des Bestell-Buttons „Zahlungspflichtig bestellen".
- Erzwungene Abgabe: Der Bestell-Button bleibt deaktiviert, bis sowohl diese Widerrufs-Checkbox als auch die AGB-/Datenschutz-Checkbox angehakt sind; die Bestellung ist erst dann absendbar.
- Bestätigung auf dauerhaftem Datenträger: Das ausdrückliche Verlangen des vorzeitigen Beginns und die Kenntnisnahme der anteiligen Wertersatzpflicht werden dem Kunden mit der Bestell-/Vertragsbestätigungs-E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt – für die Wertersatz-Folge nach § 357a Abs. 2 BGB (Belehrung nach Art. 246a § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 u. 3 EGBGB) ist die ordnungsgemäße Belehrung Voraussetzung.
Technische Referenz (nicht Teil der Belehrung):
Die konkrete Umsetzung liegt in checkout.html (Checkbox c-widerruf, Button „Zahlungspflichtig bestellen"). Für die DE-Fassung ist der AGB-Verweis in der Checkbox von „Punkt 6.5 der AGB" auf den entsprechenden Punkt der DE-AGB (Punkt 6.4) bzw. auf diese Widerrufsseite umzustellen – siehe Übergabe-Notiz.
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